CURRENT 2016-11-23T14:02:43+00:00
2111, 2017

Bianca Regl: Oceans Never Listened To Us Anyways / Galerie Gerersdorfer

19.10. – 18.11.2017

“Das Leben ist ein Prozess immerwährender Veränderung, vor allem, wenn man in Peking lebt. Diese Veränderung zeichnet sich im Werk von Bianca Regl in Form einer bemerkenswerten Entwicklung nieder. Sie wandelt alles geplant – und oft auch ungeplant Neue konsequent in ihre malerische Sprache um. Dabei hat Bianca Regl einen Weg eingeschlagen, der kontinuierlich nach vorne geht, dabei aber in alle Richtungen blicken kann.”

Alexandra Grimmer

Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,
und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,
uns zu zerstören.

(aus der Ersten Duineser Elegie von Rilke, ausgewählt von Alexandra Grimmer)

2111, 2017

Galerie.M / curated by Bernhard Buhmann / Galerie.Z

Aus dem Z für Zeichnung wird ein M für Malerei. Die Ausstellung Galerie M zeigt auf Einladung von Bernhard Buhmann 27 österreichische MalerInnen, die national wie international stark in Erscheinung treten und somit einen guten Überblick über das heimische Schaffen geben.

Ausstellungseröffnung:                                               Donnerstag 30. Nov. 2017 | 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer:                                                       30.11.2017 bis 30.12.2017

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Galerie.Z

Landstr. 11

6971 Hard

1610, 2017

Limonaia Isabella

Limonaia Isabella, Villa Maiano, Fiesole, Toscana

courtesy Guido Larcher

805, 2017

Bianca Regl / Goldener Engl 2017

Die in Österreich geborene Bianca Regl lebt seit 2010 in Peking, die Jahre davor verbrachte sie in Los Angeles und Berlin. Thema ihrer Bilder war und ist daher auch immer die (malerische) Verortung.
Von den verschiedenen Optionen einer malerischen Aneignung von Wirklichkeit hat sich die Malerin, trotz konsequenter Bildkonzepte, für eine stilistische Vielfalt entschieden. Es sind unterschiedliche, nicht immer klar umrissene Vorgangsweisen im Spiel. Alle sind der Künstlerin ebenbürtig, alle zu einem Verständnis ihres Werkes gleich relevant.
Fern jeglicher Beliebigkeit versteht Bianca Regl (die Malerei unserer) unsere Zeit als eine, die sich aus Versatzstücken und einer Anhäufung singulärer Einflüsse collagiert. So wie Žižek über Borges sagt, ein wahrlich grosser Literat würde seine eigene Vergangenheit selbst generieren, dass Events also retroaktiv funktionieren, selektiert sie Einflüsse aus der Kunstgeschichte, die erst durch diese Selektion linear werden.
Tapetenmuster vom Barock bis zur Moderne, Faltenwürfe von Vorhängen, die sie in Darstellungen alter Meister präzise recherchiert und in Zitaten umsetzt spielen ebenso eine Rolle wie chinesische Kulturtheorie, Portraitvorstellungen der italienischen Renaissance oder die Spiegelungen von Palmen in kalifornischen Swimmingpools.
Die Umsetzung in die Malerei erfolgt mit hohen formalen Ansprüchen, in der für sie üblichen perfektionistischen Art. So erregten ihre Arbeiten schon seit den Jahren an der Wiener Akademie Aufsehen.
Technische Grundlage bei allen Arbeiten sind schlüssig verwobene Farbwerte im Sinne der von den Impressionisten entwickelten harmonie générale. Die Arbeiten der letzten Jahre werden anhand von von ihr selbst angelegten, exakten Tonwertschematas aufgebaut, um eine grösstmögliche Feinabstimmung der Farbwerte zu erzielen. Wie für die Maler der Moderne ist auch für Regl die Einstellung zur Farbe auf der Palette wichtiger als das Studium der Natur. So lassen sich in den letzten Jahren Wandlungen von der Gegenstandsfarbe zur Bildfarbe, ein Hell-Dunkel von Chiaroscuro zu differenzierteren tonalen Studien und auch Entwicklungen im Farbauftrag wahrnehmen.
Darüberhinaus liegt die Konzentration der Malerin vor allem beim Material, der Ölfarbe, von der maximale Wendigkeit gefordert wird.

Alexandra Grimmer

Die Galerie Goldener Engl in Hall ist am Eröffnungstag der Ausstellung, den 12. Mai 2017 ab 19.00 Uhr geöffnet.
Um 20.00 Uhr spricht Dr. Günther Moschig, Kunsthistoriker und Ausstellungskurator.

1103, 2017

Likeness Of A Thought / Telescope Beijing & Pekin Fine Arts

Likeness of a Thought

Drawing Project by 8 Beijing artists

Telescope and Pékin Fine Arts, Beijing

Curated by James Elaine

A western academic definition of a drawing is ”unique work on paper,” but this definition alone overlooks other aspects or sources of what drawing really is and where it comes from. Work on paper is a physical description but drawing goes much deeper: into the thought processes and spirit in between a search for an idea and its realization. The verb ‘to draw’ means to pull something out of the deep, like drawing water from a well. Drawing can happen when an artist is not really thinking about anything at all and is not even restricted to paper. It is a private conversation between the artist and him or herself. Drawings generally have less monetary value than other mediums, which takes a lot of pressure off of the artist’s process. In this unmapped territory artists are free to unconsciously express and to risk. The materials, thoughts, and emotions they use portray a different and perhaps a more vulnerable side of their creative being than that seen in their painting and sculptures.

Telescope, in collaboration with Pékin Fine Arts, has invited eight Beijing artists to propose individual drawing based installations considering this expanded understanding of drawing. The walls of both gallery spaces have been covered with unpainted ‘drywall,’ a common building material made of gypsum plaster, which is pressed between two thick sheets of paper. In its unfinished state, it suggests a drawing material itself having similar temporary qualities of a drawing and transforms the gallery space into a more of a working studio.

Artists in the exbibition:

Bianca Regl
Li Zhenwei
Na Buqi
Stephen Gleadow
Wang Guangle
Wen Yue
Wu Dandan
Yang Dongxue

110, 2016

Beijing Young Art Biennial / Today Art Museum

Opening October 12th, 2016

October 12 – October 30, 2016